Die Zeit rennt dahi!


... und wos ois passiert is.

Raab Verlag, Iffeldorf



Über 30 Kalenderjahre

"A bissl stolz san ma scho af uns"








  • Wos
    kimmt
    no?

    Wos kimmt af uns no zua?

    Des woas koa Mensch.

  • Heinrich Matthias Raab, verstorben am 12.09.2016

    2017

    30. Kalender

    Seit 1987 hat der Raab-Verlag aus Iffeldorf einen Volkskalender im alten großen Bauernformat, im alten Stil und im alten Geist herausgebracht. Vorbild waren die alten Volkskalender, die bei unseren Altvorderen so beliebt waren. Nun ist der 30. Kalender erschienen. Wir sind stolz hierauf.

     

  • Die Kalendermacher macha weita

    2016

    Die Kalendermacher macha weida.

    Im Sinne von unserem verstorbenen Matthias Raab (12.09.2016), der mit seinen Kalender zum Erhalt und zur Verbreitung des bayerischen Brauchtums beigetragen hat, haben wir uns entschlossen den »Oberbaierischen Fest-Täg und Alte-Bräuch-Kalender« weiterhin aufzulegen.

  • Heinrich Matthias Raab, verstorben am 12.09.2016

    + 12.09.2016

    Heinrich Matthias Raab

    Heinrich Matthias Raab, der vor genau 30 Jahren mit seiner Gattin Brigitte Raab den »Oberbaierischen Fest-Täg und Alte-Bräuch-Kalender« ins Leben rief und 1987 den »Raab Verlag« gründete, verstarb am 12.09.2016. Über die Jahre wurde Matthias Raab Vielen in (Ober-) Bayern bekannt als »Der Kalendermacher« und hat mit seinem Werk zum Erhalt und zur Verbreitung des bayerischen Brauchtums beigetragen.

     

    Sterbebild

    Nachruf im Kalender 2017

  • Bayerischer Rundfunk/ Fernsehen: Brauchtumskalender

    10.09.2014

    Bayerntour 2014

    Bayerisches Fernsehen
    Bayerntour, 10.09.14
    Veröffentlicht am 10.09.2014
    Brauchtumskalender
    Jedes Jahr produziert das Ehepaar Raab einen neuen Kalender, der Bräuche dokumentiert und Vergessenes neu erzählt. Sie fotografieren und erzählen Geschichten aus Oberbayern. Quelle: Bayerischer Rundfunk

  • Hol Dir die Kraft vom Himmel

    2014

    Taschenbuch "HOL DIR DIE KRAFT VOM HIMMEL"

    Das Taschenbuch "Hol Dir die Kraft vom Himmel" wird aus dem Sortiment genommen.

  • Hias Raab, Der Kalendermacher erhält den Ehrenpreis

    2013

    Ehrenpreis zur Erhaltung bayerischer Kultur und bayerischen Brauchtums

    Wie jedes Jahr im Frühjahr verleihen die Königl. Bayr. Patrioten München e.V. den Ehrenpreis zur Erhaltung bayerischer Kultur und bayerischen Brauchtums.


    2013

    Ehrenpreis zur Erhaltung bayerischer Kultur und bayerischen Brauchtums

    Hias Raab, der Kalendermacher von Iffeldorf wird mit dem Ehrenpreis zur Erhaltung bay. Kultur und bay. Brauchtums geehrt.Wie jedes Jahr im Frühjahr verleihen die Königl. Bayr. Patrioten München e.V. den Ehrenpreis zur Erhaltung bayerischer Kultur und bayerischen Brauchtums. Der diesjährige Preisträger Heinrich Matthias Raab ist vor allem in der Trachtler-Szene kein unbeschriebenes Blatt - verlegt er doch ein solches. Und zwar ein ganz besonderes: den "Oberbaierischen Alte Bräuch und Festtäg Kalender". Viele Trachtler fiebern Jahr um Jahr der Erscheinung des neuen Kalenders entgegen. Mit viel Liebe und einem Gespür und Auge für Traditionen spickt der Hias seinen Kalender mit zahlreichen unschätzbaren Trachtlermotiven aus der Region Oberbayern. Informationen rund um das Trachtlerjahr, die Feiertage, Veranstaltungen von München bis ins Oberland und schönen Geschichten machen das großformatige Werk zu einem unverzichtbaren und wertvollen Begleiter für alle, die ein Herz für ihre Heimat und ihr Brauchtum haben.
    Nach der emotionalen Laudatio durch Hubert Dorn konnten wir heuer eine der kürzesten aber nicht minder bewegenden Dankesreden der letzten Jahre erleben. Während der Laudator nur versprochen hatte, sich kurz zu fassen, beschränkte sich Preisträger Raab in der Tat aufs Wesentliche und brauchte auch nicht lange, um auf den Punkt zu kommen. Als bei der Preisübergabe SKH Prinz Ludwig von Bayern neben ihm stand, fand der Hias sogleich den Übergang zum Thema Europa und dem Freistaat als Melkkuh für die anderen Staaten, welche Misswirtschaft betreiben. Er gab zu bedenken, dass eine Rückkehr zur Monarchie Bayern weniger kosten würde, als die Milliarden für Länderfinanzausgleich und Rettungspakete. Er formulierte das ganze sehr emotional: "Vom König Ludwig hams oiwei gsogd, er hod a `scheens Gschau´. Und er [deutet auf SKH Prinz Ludwig] hod aa a scheens Gschau! Oiso, da waara doch!... Vielleicht gibt's ja no an Ludwig IV." Hierfür erhielt Raab stürmischen Applaus. Wer nicht da war hat - wie immer - etwas verpasst. Vor allem aber einen sehr bescheidenen und symphatischen Ehrenpreisträger: den Heinrich Matthias Raab.

     
  • Der oberbaierische FEST-TÄG-UND ALTE BRÄUCH-KALENDER 25 Jahre

    16.11.2011

    25 Jahre Obb. Kalender

    Am 16.11.2011 feierten die Kalendermacher das 25-jährige Erscheinen des Oberbaierischen Kalenders in der Festhalle der "Münchner Haupt". Viele Kalenderfreunde aus ganz Oberbayern und Tirol und aus vielen Brauchtumsbereichen haben den Kalendermachern die Ehre gegeben.


    2013

    Ehrenpreis zur Erhaltung bayerischer Kultur und bayerischen Brauchtums

    16.11.2011
    25 Jahre Obb. Kalender

    Raab-Verlag: 25 Jahre

    Die wichtigsten waren seine Majestät König Ludwig II. (Sepp Daser), der gleich mit sechs Gardisten aufmarschiert ist und einen Originaltext des Königs vorgetragen hat. Ein weiterer hoher Gast war Obama, der große Hoffnungsträger der Münsinger Ochserer. Beim großen Ochsen-Rennen im August hat er den 1. Durchlauf gewonnen. Aber beim Zweiten ist er ausgeschieden. Schád! Die Kalendermacher bedanken sich bei allen, die gekommen sind und auch geholfen haben, die Feier mit zu gestalten.

    Weitere Informationen - Artikel im Kalender 2011 (pdf-Datei)

     
  • Goldene Ehrennadel für den Kalendermacher Hias (Mathias) Raab

    Okt/ Nov 2010

    Goldene Ehrennadel

    Weiß-Blaue Rundschau für Altbayern, Franken und Schwaben (Ausgabe: Okt./Nov. 2010): Der Bayernbund berichtet über "Der Kalendermacher von Iffeldorf" und ehrt ihn mit der "Goldenen Ehrennadel".


    Okt/ Nov 2010

    Goldene Ehrennadel

    Bald fanden wir im Gespräch einige gemeinsame Bezugspunkte, er als Pasinger Trachtler, ich als Bezirksrat aus dem benachbarten Laim. Seither kreuzten sich unsere Wege immer öfter. Als ich in München vor nunmehr fast zehn Jahren mit Freunden daran ging, den dortigen Kreisverband des Bayernbundes zu reaktivieren, wollte er eigentlich gerade austreten, was er dann allerdings nicht getan hat um der neuen Mannschaft eine Chance zu geben. Gott sei Dank ist er bis heute Mitglied geblieben.
    Er, das ist Heinrich Matthias Raab, genannt Hias, oder der Kalendermacher, wie er sich selbst gerne bezeichnet. Als Letzterer ist er seit 1988 als Herausgeber des "Oberbaierischen Fest-Täg- und Alte-Bräuch-Kalender" bekannt.
    Vor wenigen Wochen feierte er seinen siebzigsten Geburtstag. Aus diesem Anlass besuchte ich ihn und seine liebe Frau Brigitte zusammen mit Frau Binzer-Prieler von der Weiß-Blauen Rundschau, und Klaus Dieter Schmidt, unserem Münchner Kreisgeschäftsführer, in seinem Heim in Iffeldorf an den Osterseen.
    Wenn man ihm so gegenüber sitzt, dann weiß man nicht mit wem man gerade spricht - dem Kalendermacher, dem Schützenbruder, dem Trachtler, dem Brauchtumsforscher oder dem Fotografen all dieser Ereignisse. Man kommt nicht umhin, sich zunächst mit seinem Lebenslauf zu befassen, ohne den er heute nicht wäre wie ihn seine osttiroler Schützenfreunde zu seinem Jubiläum nannten - ein Unikum. Nach kriegsbedingten Aufenthalten in Kals am Großglockner in den Jahren 1944 bis 1946 ist er dort fest verwurzelt. In seiner Jugend hat er dort viele Jahre beim Schneiderbauer als "Bergmoda und Hazza" gearbeitet. Dazu fuhr er immer wieder in den Pinzgau und ging dann, Sommer wie Winter, insgesamt über fünfzig Mal über den Kalser Tauern. Seit 1959 Mitglied der Schützenkompanie Kals begleitet er seither fast ausnahmslos die dortigen Prozessionen als "Himmeltroga" und rückt immer wieder mit der Kalser Kompanie aus. Besonders gefragt war seine künstlerische Hand, die bei der Gestaltung von Abzeichen, Ladschreiben und dem Bemalen von Schützenscheiben zum Ausdruck kam. Nahezu selbstverständlich erstellte er auch eine umfassende Dokumentation über das Kalser Schützenwesen. In diesen Jahren lernte er das Bauernleben und das bäuerliche Brauchtum kennen, das ihn sein Leben lang nicht mehr los lies. Ohne die damaligen Erfahrungen, so sagt der gelernte Schriftsetzer, Grafiker und Werbefachmann, "hätte er den Geschmack nicht bekommen" - das Gefühl und den Blick für das Brauchtum. Angetan hatten es ihm immer schon alpenländische Almanache und Kalender wie der "Bayernkalender", der bereits in den zwanziger Jahren erschienen war, oder der "Tiroler Reinmichl-Kalender", der immer noch aufgelegt wird. Allerdings war diese Tradition in Oberbayern bereits seit Jahrzehnten unterbrochen. "Matthias Raab und seiner Familie gebührt der Verdienst, die Tradition der christlichen Volkskalender in Oberbayern in altem Bauernformat wieder aufgenommen zu haben", berichtete 2007 der Münchner Merkur, als ihm vom oberbayerischen Bezirkstagspräsidenten Franz Jungwirth die Bezirksmedaille überreicht wurde. Dabei schwebte ihm zunächst ein gesamtbayerischer Kalender vor. Allerdings kam er bald dahinter, dass die geschichtlichen Befindlichkeiten, die verschiedenen Dialekte und die unterschiedlichen Sitten und Gebräuche nicht in einem einzigen Kalender untergebracht werden konnten.
    So entstand 1988 die erste Ausgabe des "Oberbaierischen Fest-Täg- und Alte-Bräuch-Kalenders" mit einer damaligen Auflage von 5000 Stück. Heute beträgt die Auflage bereits stolze 23.000 Exemplare. Mit seiner Frau Brigitte steht ihm dabei eine kongeniale Partnerin zur Seite, die wie er voll im Kalender aufgeht.
    Ob beim Patronatstag der Gebirgsschützen oder einem Gautrachtenfest, Schützenumzügen oder Musikantentreffen, bei Brauchtumsveranstaltungen sind die Raabs fast immer anzutreffen. Zunächst sieht man allerdings meist nur die Linse einer Kamera und erst in zweiter Linie die vertrauten Gesichter, denn die Raabs sind immer auf der Suche nach neuen Motiven für ihre Kalendergeschichten. Mit großer Spannung wird alljährlich die Herausgabe des Kalenders für das nächste Jahr erwartet. Traditionsgemäß wird er von den Raabs jeweils Mitte November im Münchner Bratwurstherzl präsentiert. Zu diesem Ereignis eingeladen zu werden entspricht quasi einem Ritterschlag in der heimatlichen Brauchtumskunde, denn dort vertreten sind viele die in einschlägigen Vereinen und Organisationen einen Namen haben. An dieser Stelle muss allerdings auch darauf hingewiesen werden, dass die umfangreichen Arbeiten am Kalender nicht mehr von einem Mann alleine erledigt werden können. Von der großartigen Leistung seiner Frau Brigitte habe ich schon vorher berichtet, aber auch drei erwachsene Kinder - zwei Töchter und ein Sohn - helfen tatkräftig mit, damit wir uns Jahr für Jahr an diesem Kalender erfreuen können. Wir Vertreter des Kreisverbandes München im Bayernbund haben den Besuch auch dazu benützt, die bereits zu seinem siebzigsten Geburtstag angekündigte "Goldene Ehrennadel" zu überreichen und damit Hias Raab für seine "langjährige verdienstvolle Tätigkeit zur Erhaltung der bayerischen Kultur und Eigenart" zu ehren.
    Josef Kirchmeier
    Vorsitzender des Bayernbund München e.V.

     
  • Hias Raab, Der Kalendermacher

    23.09.2009

    Wir in Bayern

    Chronist des Brauchtums:
    Das Bayerische Fernsehen berichtete in der Sendung "Wir in Bayern" am 23.09.2009:
    "Der Kalendermacher vom Starnberger See"


    23.09.2009

    Wir in Bayern

    Es gibt kaum einen Brauch in Oberbayern, den Heinrich Matthias Raab, genannt "Hias", nicht kennt. Denn: seit über 20 Jahren gestaltet der 69-Jährige am Starnberger See den "Oberbaierischen Fest-Täg- und Alte-Bräuch-Kalender". Seit 1987 trägt der Kalendermacher quasi im Alleingang alle Daten, Termine und Informationen zusammen, die seinen Kalender so einzigartig machen: oberbayerische Traditionen, die außerhalb der Region oft kaum bekannt sind - von Jahrestagen und Trachtenfesten über Wallfahrten und Hausbräuche bis hin zu Geschichten über Menschen und ihr Handwerk."
    "All dies zu dokumentieren und vielen Menschen zugänglich zu machen, ist das Ziel des gelernten Werbefachmanns. "Manche Leser lassen sich auch dadurch anregen, Bräuche aus anderen Regionen selbst wieder aufleben zu lassen. Dadurch wird das Ganze lebendig."
    Die Vorlage für seinen Kalender bilden alpenländische Almanache wie der "Bayernkalender", der bereits in den 1920er Jahren erschien, oder der "Tiroler Reinmichl-Kalender", der auch heute noch regelmäßig aufgelegt wird: "Diese Kalender haben sich schon früher gut verkauft, weshalb ich der Meinung bin, dass wir in Oberbayern einen eigenen Kalender brauchen."
    Immer an seiner Seite ist seine Frau Brigitte, die Fotos macht und vor allem die Arbeit vom Hias organisiert. Denn obwohl sich seine Arbeit und sein Leben um bayerische Jahrestage und Termine drehen - über seine eigenen Termine hätte der Kalendermacher sonst keinen Überblick."

     
  • Bezirkstagspräsident Franz Jungwirth ehrte Matthias Raab mit der <strong>Bezirksmedaille

    24.10.2006

    Verleihung Bezirksmedaille

    Bezirkstagspräsident Franz Jungwirth ehrte Matthias Raab mit der Bezirksmedaille und verwies auch auf das Wirken von Matthias Raab über die Würmtaler Trachtenwallfahrt zur Gnadenmutter nach Andecks

    24.10.2006
    Verleihung Bezirksmedaille

    Bilder und Text:
    Bezirk Oberbayern. dem größten der sieben Bezirke, die gemeinsam die dritte kommunale Ebene in Bayern bilden.
    Er erfüllt Aufgaben, die über die Zuständigkeiten und finanziellen Leistungsmöglichkeiten der Gemeinden hinausgehen.
    (http://www.bezirk-oberbayern.de)
    2006-10-24

    Heinrich Matthias Raab mit Bezirksmedaille 2006 geehrt
    Ehrenamtliches Engagement gewürdigt.

    Bezirkstagspräsident Franz Jungwirth konnte vor kurzem Persönlichkeiten, die sich in besonderem Maße für die Kultur bzw. für Heimat- und Denkmalpflege ehrenamtlich engagieren, mit der Bezirksmedaille ehren.

    Jungwirth: „Ihre Arbeit gilt einer Idee, einem übergeordnetem Ziel, das den eigenen persönlichen Raum weit überschreitet.
    Ihre Leistung speist sich mit Sicherheit auch aus einem stark ausgeprägten Pflichtgefühl.“
    Der Präsident stellte heraus, dass die Geehrten jeweils über ein ausgeprägtes Talent, über profunde Kenntnisse auf einem Spezialgebiet verfügen, das Entscheidende aber sei, dass sie diese Fähigkeiten nicht für sich behalten:
    „Sie lassen es auf vielfältige Weise einfließen in unsere Gemeinschaft: wir alle dürfen uns Ihre Erfolge zunutze machen.
    Wir alle dürfen sie sehen, hören, miterleben.
    Ihre leidenschaftliche Hingabe lässt sie über Jahre, über Jahrzehnte forschen, tüfteln, entwickeln.“
    Für das teilweise jahrzehntelange Engagement möchte der Bezirk, so der Festredner, etwas zurückgeben: „Unseren Dank, unsere Hochachtung – in einem unserer ältesten Symbole: einer Medaille.“

    Zu den Geehrten gehört auch Heinrich Raab aus Iffeldorf im Landkreis Weilheim-Schongau.
    Hier ein Auszug aus der Laudatio des Bezirkstagspräsidenten:
    Der Begriff „Wallfahrt“ - ehrlich, meine Damen und Herren, könnten Sie erklären, woher dieses Wort kommt?
    Ich gestehe, dass ich es bis vor kurzem nicht wusste: „Wallen“, so fand ich es im Lexikon, bedeutet „in eine bestimmte Richtung ziehen“.
    Nun ist so weit klar: Auch wir in Bayern - wie in der ganzen Welt - setzen uns in Bewegung. Aber was eigentlich versprechen wir uns davon?
    In Andacht niederknien, beten, meditieren, Zwiesprache mit jener Institution halten, die Gläubige ihren Gott nennen — dies wäre beinahe an jeder Stelle möglich.
    Die Tradition des Wallfahren geht weit zurück - bis hin zu jenen Zeiten, die verhießen, dass übernatürliche Mächte ihre Kraft an bestimmten Orten besonders entfalten.
    Im Islam ist dies der Ort Mekka, die Geburtsstadt des Propheten, im Hinduismus kennen wir Benares am Ganges.
    In Bayern liegen die versprochenen Segnungen zum Beispiel auf einem „Heiligen Berg“ - in Andechs. Dorthin pilgern Tausende von Menschen pro Jahr - ohne den alten Hintergrund zu kennen.
    Heinrich Raab aus Iffeldorf - und mit ihm viele Trachtler aus München und Umgebung - begibt sich mit einem anderen Bewusstsein auf die Reise und unternimmt einen Fußmarsch von fast 30 Kilometer.
    Und diese Wallfahrt geht so:
    Um Mitternacht bricht man in München-Pasing auf, um halb Zwei stoßen in Maria Eich in Planegg weitere Menschen zu diesem Zug; im Morgengrauen um cirka 4 Uhr erreicht man die Pfarrkirche St. Laurentius in Unterbrunn; die Fahnenabordnung trifft sich um 8.45 in Frieding. Nun ist es hell und nur mehr drei Kilometer bis zur Klosterkirche, wo um 10 Uhr die heilige Messe mit Weihe der Wallfahrtskerzen der Gautinger Trachtengruppe gelesen wird.
    Letzter Programmpunkt des Tages: ein gemütlicher Frühschoppen.

    Raab darf als Begründer dieses alten Wallfahrtsrituals gesehen werden.
    Dank seiner Initiative und seiner Rolle als Bindeglied zwischen den verschiedenen Trachtenvereinen im Münchner Westen, den sogenannten „Stämmen“, dem „Würmtaler Stamm Gauting“ wie dem Würmtaler Stamm Pasing“, wurde von ihm erstmals 1994 wiederbelebt, was bereits 1719 existierte: die „Würmtaler Trachtenwallfahrt“ zur Gnadenmutter nach Andechs.
    Seit Raab Regie führt, strömen jährlich mehr überregionale Verbände herbei.
    Es gibt nicht viele Persönlichkeiten, die gleichermaßen stark diese Dinge in sich vereinen:
    eine überzeugte Liebe zu ihrer Heimat und den darin verwurzelten Gebräuchen, ein tief empfundenes Zusammengehörigkeitsgefühl.

     
  • Die Entwicklung des Oberbaierische Fest-Täg und Alte Bräuch Kalender

    1987 bis dato

    Entwicklung des Kalenders

    Die Entwicklung des "Oberbaierische Fest-Täg und Alte Bräuch Kalender":
    Der Kalendermacher Heinrich Matthias Raab hat 1988 für die Titelseite des ersten Kalenders 1988 diesen Leonhardi-Reiter gezeichnet. Einer der vielen, die gleich am Anfang von dieser Idee begeistert waren, hat euphorisch geschrieben: "Ich wünsche Euch viel Erfolg! Möge dieser Reiter hinaus reiten ins Land und von altem Brauch und bairischer Treue künden ..."

    1987 bis dato
    Entwicklung des Kalenders

    Heute ist dieser Kalender aus Oberbayern nicht mehr wegzudenken. In allen traditionsbewussten Familien ist er der Jahresbegleiter. Darüber hinaus ist er eine gefragte Arbeitsunterlage für die oberbayrischen Presse- und TV-Redaktionen. Allen Heimat-Publikationen und Heimatsendungen hat er wertvolle Impulse gebracht. Deshalb ist er nicht nur eine Freude für den Leser, sondern darüber hinaus ein starker Medien-Multiplikator für Tradition und Brauchtum.
    Nachgemacht wird er natürlich auch. Doch er ist der erste Bayrische Brauchtumskalender. Er ist das Original. Er ist der Klassiker. Nachdem der "altmodische" Titel etwas schwer zu merken ist, hat der Kalender mittlerweile viele Namen bekommen: Die einen nennen ihn Bauern-Kalender, die anderen Schützen- Kalender und wieder andere Trachten-Kalender. Man sieht, wie er bei den Oberbayern verwurzelt ist:
    Lebendig, originell, künstlerisch, eben oberbairisch!!

     
  • Raab-Verlag, Iffeldorf: Der alte Festtag und Brauch Kalender Gründung

    1987

    Gründung Verlag Raab

    Der Raab-Verlag wird von den Eheleuten Brigitte und Heinrich M. Raab seit 1987 als Familienbetrieb geführt. Der Verlag war ursprünglich in 82131 Stockdorf und ist nun in 82393 Iffeldorf, Benediktenwandstr. 15.

    Raab-Verlag: Der erste Kalender 1988