Wia die Zeit vergeht…
Über 30 Kalenderjahre

Und so håd ois ogfangt… Der Beginn

Die Macher des Oberbaierischen Kalenders beim Kalendergunggl im Jahr 2000

Der Herausgeber Heinrich Matthias Raab, genannt Raab Hias, hat sich oft gefragt, wieso es in Bayern keinen Heimatkalender gibt. Von Tirol hat er solche gekannt. Schließlich hat er mit seiner Frau Brigitte Raab den ersten »Oberbaierischen Fest-Täg- und Alte-Bräuch-Kalender« herausgebracht. Vorbild dafür waren die alten Volkskalender, die im 18. Jahrhundert die einzige regelmäßige Informationsquelle waren. Damals gab es keine Wochenblätter, keinen Radio, keinen Fernseher und schon gar kein Internet. Über 30 Jahre später gibt es den »Oberbaierischen Kalender« immer noch. Im alten, großen Bauernformat, im alten Stil und im alten Geist.

Der erste oberbayerische Fest-Täg- und Alte-Bräuch-Kalender von 1988 aus dem Raab Verlag
1987 gründeten das Ehepaar Raab den Verlag, der seitdem ihren Namen trägt. Zweck der Gründung war es, den ersten »Oberbaierischen Fest-Täg- und Alte-Bräuch-Kalender« zu verlegen, der seit 1988 jährlich erscheint. Mit dieser Publikation hat sich der Raab Verlag einen herausragenden Ruf im Bereich der Brauchtums- und Kulturpflege erarbeitet. Der Einsatz zur Wiederbelebung, Bekanntmachung und Verbreitung bayrischer Kultur und bayrischen Brauchtums wurde durch zahlreiche Preise und Auszeichnungen gewürdigt.

Unt kosd lesn, wås ois passiert is…

Zeitleiste Raab Verlag

1987

Gründung des Raab Verlag

Die Kalendermacher beim Kalendergunggl

1988

Die erste Ausgabe des »Oberbaierischen Fest-Täg und Alte-Bräuch-Kalenders« erscheint.

Titel des Oberbaierischen Kalenders von 1988

1997

10 jähriges Jubiläum: der Kalender hat sich bei einer ausgewählten Leserschaft als wichtiges Informationsmedium für bayerisches Brauchtum etabliert.

Titel des Oberbaierischen Kalenders von 1998

2000

Auszeichnung mit dem Presselöwen der Bayerischen Gebirgsschützen.

Der Presselöwe der bayerischen Gebirgsschützen

2006

Bezirkstagspräsident Franz Jungwirth ehrt Matthias Raab mit der Bezirksmedaille und betont das Wirken von Matthias Raab auf die Wiederbelebung der Würmtaler Trachtenwallfahrt zur Gnadenmutter nach Andechs. Der Bayerische Rundfunk berichtet in der Sendung »Wir in Bayern« über den»Kalendermacher vom Starnberger See«.

Bezirksmedaille 2006 für den Raab Verlag

2007

20-jähriges Jubiläum: die 20 Ausgabe des Kalenders erscheint

Titel des Oberbaierischen Kalenders von 2008

2011

25-jähriges Jubiläum: das Erscheinen des 25. Kalenders wird groß gefeiert. Viele Kalenderfreunde aus ganz Oberbayern und Tirol und aus vielen Brauchtumsbereichen treffen sich in der Festhalle des »Münchner Haupt« und geben den Kalendermachern die Ehre.

Matthias und Brigitte Raab bei den Feierlichkeiten zum 25 jährigen Jubiläum des Raab Verlag

2010

Der Bayernbund ehrt den »Kalendermacher« mit der Goldenen Ehrennadel und berichtet ausführlich in der Weiß-Blauen Rundschau für Altbayern, Franken und Schwaben (Ausgabe Okt./Nov. 2010).

Ehrennadel 2010 des Bayernbund für den Raab Verlag

2016

Heinrich Mathias Raab verstirbt kurz vor dem Erscheinen der 30. Kalenderausgabe. Die Familie entschließt sich, den Kalender weiterhin aufzulegen.

In Memoriam Matthias Raab

2013

Ehrenpreis zur Erhaltung bayerischer Kultur und bayerischen Brauchtums des Königl. Bayr. Patrioten München e.V.

Ehrenpreis 2013 der königl. bayer. Patrioten für den Raab Verlag

2020

Der aktuelle Kalender ist da!

Bundeskanzlerin Angela Merkel nimmt den Oberbaierischen Kalender entgegen

2020

Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt den »Oberbaierischen Fest-Täg- und Alte-Bräuch-Kalender« aus den Händen vom Bertl Max vom Bayrischen Trachtenverband im Rahmen der »Grünen Woche« in Berlin.

Bundeskanzlerin Angela Merkel nimmt den Oberbaierischen Kalender entgegen